Was ist INGRESS?

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Die Geschichte


Die ersten Aufzeichnungen zum „Niantic Projekt“ reichen zurück bis in den zweiten Weltkrieg – zu diesem Zeitpunkt hat man sich mit dem Geheimprojekt „Die Glocke“ beschäftigt, welche als Wunderwaffe der Nazis gehandelt wurde. Bei der Glocke soll es sich um eine Art Ufo gehandelt haben, das einen bis zum heutigen Zeitpunkt einen unbekannten Antrieb inne hatte. Nach dem Krieg verschwanden alle Unterlagen zu diesem sonderbaren Flugobjekt und es wird gemunkelt, dass die Amerikaner bis heute sich an der Fertigstellung versuchen. Genau dabei ist man wohl das erste mal auf eine unbekannte Materie gestoßen – die XM (Exotic Matter). Schon zu Zeiten des „Kalten Kriegs“ zwischen Amerika und der Sowjets hat man angeblich schon versucht diese damals noch unbenannte Materie für die eigenen Zwecke zu nutzen. Doch niemand konnte sich aus dem Vorhandensein Vorteile gewinnen.

Die Exotic Matter trat etwas in den Hintergrund, bis in den 90igern beim Projekt Whydah mystische Phänomene festgestellt wurden, die man einem bestimmten Material zu schrieb – der Exotic Matter (XM). Doch auch die Forschungen im Lab A662 brachten keine bahnbrechende Erfolge und so wurde auch dieses Projekt von der US Regierung eingestellt.

Doch nicht alle wollten die Forschung an XM aufgeben und so wurde im Jahr 2012 das „Niantic Project“ von Dr. Calvin Ezechiel (einem Forscher der sich die vergangenen Jahre mit XM beschäftigt hatte) und der National Intelligence Agency (NIA) ins Leben gerufen. Die Basisausrichtung des Projekt galt die Erforschung des sogenannten „Shaper Mind Virus“ und welche Chancen bzw. auch welche Gefahren von diesem in Bezug auf die Menschheit ausgehen.

Ein Projekt-Team wurde gegründet und die Niantic Projekt Lab Basis befindet sich heute auf dem Gelände der CERN in der Schweiz. Die CERN ist eine europäische Einrichtung für Kernforschung und befindet sich bei Meyrin im Kanton Genf.

Bei den Forschungen wurde nun festgestellt, dass die untersuchte Energieform wohl in der Lage ist strukturierte Daten zu übertragen und auf die Gehirne der Menschen und damit auch auf die Evolution der Menschen Einfluss zu nehmen.

Die Untersuchungen schritten voran und man vermutet nun, dass eine außerirdische Existenz, die Shaper getauft wurden, mit uns in Kontakt treten wollen. Man arbeitete weiter mit der XM Materie und fand darin den Code wie man Konstrukte bauen konnte über welche man die XM besser kontrollieren konnte. Diese gefundenen Baupläne beinhalteten z.B. den Code für die ersten Resonatoren einer Art von Verstärkereinheit für XM.

Nun wurde an einer Möglichkeit gearbeitet die Experimente mit XM ins freie Feld zu übertragen und es wurde eine Scanner App geschaffen, die in der Lage ist XM in freier Wildbahn aufzuspüren und dort damit zu „arbeiten“.

Doch wie es ein dummer Zufall wollte (man kennt dies ja von den iPhone Leaks), hat der Forscher Dr. Devra Bogdanovich sein Smartphone mit dem XM Programm verloren und es landete in den Händen von Ben Jackland in San Francisco. Agenten der NIA Organisation ist es zwar gelungen, die Hardware wieder zurück zu holen, doch schon kurze Zeit später taucht der Quellcode der Scanner App im Netz auf. Man führt dies auf ein getätigtes Backup der Software vom Telefon des Doktor zurück.

Das Niantic Projekt Team hat darauf beschlossen, die App den Usern zu überlassen um nicht mehr Wirbel als nötig um das Projekt zu schaffen. Darüber hinaus freute man sich über die ständig steigende Verbreitung der App, da die XM welche von der App gesammelt werden, wertvolle Daten an die Server von Niantic am Institut CERN übertragen. Der Erfolg beflügelte die Entwickler und man integrierte noch weitere Funktionen und eine Art von Trainingsplan damit neue Nutzer sich schneller mit der APP zurecht fanden. Ja, man ging sogar noch einen Schritt weiter und erschaffte eine Art Hype bei dem sich Nutzer der Gruppe der Erleuchteten (The Enlightenment) anschließen sollten um das Projekt zu fördern.

Der Forscher Dr. Bogdanvovich sieht jedoch in diesem Hype eine Gefahr für die Menschen und ist entsetzt über das dumme Verhalten und möchte das Projekt stoppen. Der Projekt-Leiter lässt jedoch die Systeme online und entschärft die Bedenken von Dr. Bogdanvovich mit der Begründung, das es ja inzwischen möglich sei, ein Kontrollfeld mit entgegengesetzter Polarisation zu erstellen und so den Einfluss der Steuerfelder für die Shaper zu neutralisieren! Zudem würde ein Abschalten der Intel-Server zu dem jetzigen Zeitpunkt nichts mehr bringen – außer einen Verlust der globalen Übersicht und die Möglichkeit weiter Daten aus der Welt zu empfangen um so weitere Entwicklungen durchführen zu können.

Die globale Zukunft und welchen Einfluss die Shaper auf die Menscheit haben können, liegt momentan in der Hand der Agenten und unterteilt sich in die grünen Fraktion der Enlightenment, die das Projekt unterstützen und sich Erleuchtung durch den Einfluss der Shaper erhoffen. Sie sehen ganz klar den Vorteil für die Menschen und stärken das Projekt.

Die blaue Fraktion „The Resistance“ bildet den Widerstand und möchte die Ausbreitung der noch unbekannten Materie verhindern.

So, nun liegt es bei Euch zu Entscheiden – Wahrheit oder Geschichte?


Die „Spiel“-Mechanik


Bei Ingress gibt es zwei Parteien, welche primär versuchen, möglichst große Teile der Welt zu erobern. Dafür wurde über den Globus eine Art von virtuelle Realität gelegt, in

 

die man über ein digitales Medium (in erster Linie ein Smartphone oder Tablet) eintauchen kann. Taucht man nun in diese parallele Welt ein, so werden für den Spieler (Agenten) Portale sichtbar, welche sich im Normalfall bei irgendwelchen Sehenswürdigkeiten aus dem Real-Life befinden. Ziel ist es nun diese Portale einzunehmen und mit anderen Portalen zu verbinden. Schafft man es 3 Portale zu einem Dreieck zu verbinden, entsteht darunter ein Feld, welches eine bestimmte Wertigkeit besitzt. Diese sich daraus ergebene Punktzahl wird der eigenen Partei gut geschrieben und es entsteht eine Art Ranking zwischen den Parteien!

Klingt einfach – ist es aber nur bedingt! Denn bei Ingress handelt es sich um ein Augmented Reality Spiel. Wie ich weiter oben schon erwähnte, werden bei diesem Spiel reale Gegenstände wie Gebäude mit Portale überzogen. Möchte man nun solch ein Portal erobern, muss man sich dort hin begeben. Dies ist jedoch nicht einfach am Computer oder Smartphone möglich, sondern muss „zu Fuß“ oder mit einem Fahrzeug erledigt werden! Denn nur wenn man sich tatsächlich in der Nähe eines solchen Portals befindet, kann dieses für seine eigene Partei eingenommen werden.

Je nach dem eigenem Agenten-Level und der Ausrüstung, welche man sich im Laufe des Spiels zusammen gesammelt hat, kann die Übernahme von Portalen einfacher oder schwieriger sein. Neben dem eigenen Level und der verfügbaren Ausrüstung kommt noch hinzu wie Stark das gegnerische Portal ist und welche Schutzmechanismen die Gegenpartei in das Portal integriert hat. Und genau hier kommt die Teamplay-Konstante ins Spiel! Denn ein starkes Portal kann nicht von einem einzelnen Agenten errichtet werden! Möchte man ein starkes Portal errichten, das auch den einen oder anderen Angriff stand hält, muss dieses mit anderen Agenten aus dem eigenen Team geschehen. Für ein perfektes Portal müssen z.B. mindestens „8“ Agenten des „höchsten“ Levels am Bau beteiligt sein!

Fassen wir also noch einmal die Punkte zusammen!

Ingress ist wie Risiko – man muss möglichst viele Teile der Welt für seine eigene Partei erobern.
Ingress ist wie Geocaching – man bewegt sich in der freien Natur und versucht Portale zu finden.
Ingress ist Teamplay – denn nur in der Gruppe wird man ein erfolgreicher Agent und kann möglichst viele „Punkte“ für seine Partei erzielen.


Die 2 Fraktionen


The Enlightened
Die Fraktion der Erleuchteten (Enlightened oder auch Enlightenment) besitzt im Gameplay die Farbe „grün“. Grüne Agenten werden von den blauen Spielern oft als Frösche bezeichnet, was aber nur als Spaß zu sehen ist, denn die „Frösche“ haben für die „blauen“ Agenten ebenfalls einen netten Spitznamen gefunden – aber dazu später mehr! Die grünen Agenten versuchen nun die eXotic Matter Energie zum Vorteil der Weltbevölkerung einzusetzen. Dies bedeutet die Enlightened befürworten die zusätzliche Macht, das Wissen und die Energie, welche durch das XM entsteht. Die Erleuchteten helfen damit den Shapers bei der Infiltrierung und glauben daran, dass die außerirdische Macht der Menschheit die Erleuchtung bringen wird. Jedoch beruht diese Ausgangslage nur auf Vermutungen. Ob die neue Energie den Menschen wirklich den Fortschritt bringen wird oder der Einfluss von Shapers negative Auswirkungen hat, ist bislang noch unbekannt.

The Resistance
Resistance Spieler werden „blau“ dargestellt und oft von den Fröschen als „Schlümpfe“ bezeichnet! 😉 Die blaue Fraktion ist der direkte Gegenspieler der grünen Fraktion und möchte verhindern, dass noch mehr unbekannte Energie auf die Erde geleitet wird, da diese einen bösen Hintergrund vermuten. Die Resistance hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erde vor den Einfluss der Shaper Aliens zu schützen und die Verbreitung von XM zu unterbinden. Den Resistance Leuten wird nachgesagt, gegen Veränderungen zu sein und den Fortschritt zu blocken. Die Resistance glaubt jedoch daran das bestmögliche für die Menschheit zu tun – ob es aber der richtige Schritt ist, wissen auch die Leute aus der Resitance Fraktion nicht, denn auch diese Fraktion weiß nicht genau, welchen Einfluss die Shaper auf die Menschen haben werden.


Die Ausrüstung


Punkt 1: Zeit
Um Ingress zu spielen benötigt man Zeit! Und hier bedeutet Zeit nicht – „Zeit nebenher“ wie man es bei vielen Freemium Games kennt! Bei diesen sitzt man zu Hause bequem auf der Couch, erntet neben der TV Show ein paar Felder auf seiner HayDay Farm oder zockt in der Kneipe mal schnell eine Runde Simpsons, wenn das Thema am Tisch mal wieder zu langweilig wird! Mit einer solchen Game-Play-Zeit werdet ihr kein guter Agent werden! Nein, besser gesagt – ihr könnt das Spiel gar nicht zocken! Denn wer Ingress spielen möchte, muss raus in die freie Natur bzw. in die Stadt – und ja – da ist es nun mal heiß, kalt, nass und sind zum Teil viele Leute unterwegs!

Punkt 2: Teamfägigkeit
Man kann es in Ingress auch als „Single Player“ zum halbwegs erfolgreichen Agenten bringen. Aber glaubt mir im Team macht die Sache einfach viel mehr Fun und vor allem sind viele Dinge als Single Player einfach gar nicht möglich! Hochwertige Portale können z.B. nur mit Hilfe von vielen Agenten mit hohen Level erstellt werden und diese sind das A und O in Ingress.

Punkt 3: Hardware
Um Ingress spielen zu können, benötigt ihr entweder ein Smartphone oder ein Tablet. Bei iOS Endgeräten wie dem iPhone oder dem iPad sind Endgeräte einsetzbar auf denen iOS läuft. Auf dem Android Device muss mindestens Android 4.0.0 laufen und sollte folgende Eigenschaften on Board haben:
– brauchbares internes GPS
– großer Akku
– Mindestauflösung 480 x 800 Pixel
Bei iOS Endgeräten gibt es keine besonderen Mindestanforderungen. Die Hardware, welche Ingress unterstützt funktioniert prima. Solltet ihr ein Tablet ohne GSM / Internetzugang nutzen, benötigt ihr zusätzlich noch einen kleinen WLAN-GSM Router am besten natürlich mit 3G / 4G Unterstützung. Eine Datenkarte oder einen Smartphone Tarif mit großer Internet-Flatrate müsst ihr natürlich auch besitzen. Ein gedrosselter Handy-Tarif soll zwar gerade noch so funktionieren, macht aber laut den mir zugetragenen Berichten keinen Spaß!

Punkt 4: Software – Ingress App
Die Ingress App findet ihr im Android Playstore oder im Apple iTunes Store.

Punkt 5: Kleidung
Ja, ich weiß – ich hör mich jetzt wie Eure Mutter an! Aber so ganz unrecht haben die „alten“ Leute nicht! 😉 Beim Ingress spielen vergeht die Zeit recht schnell und hin und wieder dauern die Battles zwischen den Agenten auch etwas länger. Darauf solltet ihr vorbereitet sein. Mehr möchte ich dazu auch schon nicht sagen!

Punkt 6: Einen Google Gmail Account
Da es bei diesem Game um ein Spiel von einem Google Team handelt, benötigt ihr einen Gmail Account. Die Android-User dürften so einen Account wohl besitzen, doch bei den iOS Nutzern könnte es hier anders aussehen.

Punkt 7: Zusatzakku (optional)
Wenns mal wieder etwas länger dauert, so kann ein Zusatzakku um das Smartphone mit etwas zusätzlicher Power zu versorgen nicht schaden. Es wäre doch schade wenn ihr gerade den finalen Zug plant und Euch ein leerer Akku einen Strich durch die Rechnung macht!

(Quelle: www.ingress-anleitung.de)


Auf Youtube


 

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